Tagebuch Annik Bütikofer

  • Sonntag, 18 September 2016 12:17

Annik Büttikofer beschreibt ihre Woche bei Bianca Reinhard in Seeberg.

 

Montag, 29.08.2016

Heute habe ich frei gehabt, weil ich am Samstagabend gearbeitet habe. Meine Ausbilderin und ihr Mann waren nämlich zu einer Hochzeit eingeladen.Ich habe mich, zusammen mit einer befreundeten Familie der Familie Reinhard darum gekümmert, dass draussen alles in Ordnung ist. Ich habe die Kalber getränkt, mich um die Hühner gekümmert, das Melkgeschirr gewaschen und andere kleine Arbeiten erledigt. Danach habe ich ein Café complet bereitgestellt und gemeinsam mit der Familie gegessen. Nach dem Essen habe ich die Kinder gebadet, ins Bett gebracht und ihnen kurze Geschichten vorgelesen und zum Einschlafen habe ich ihnen ihre Lieblingslieder vorgesungen. Als die Kinder schliefen habe ich noch die Küche geputzt und bin einige Male nach draussen gegangen, weil eine Kuh bald ihr Kalb zur Welt bringen würde. Als es schon spät war bin ich in mein Zimmer gegangen und sofort eingeschlafen.

 

Dienstag, 30.08.2016

Heute ging es darum, nach der „Runde“, all die Wäsche die am Montag gewaschen wurde, zusammenzufalten und in die richtigen Schränke zu verteilen. Da es am Vortag nicht für alles gereicht hatte, konnte ich noch eine letzte Ladung Wäsche waschen. Meine Ausbilderin arbeitet jeden Dienstagmorgen, weshalb ich das Mittagessen alleine zubereiten durfte. Es gab ein Gemüserisotto mit Chicken-Nuggets und Salat. Zuerst bereitete ich das mise-en-place vor, indem ich alles Gemüse schälte und in kleine, feine Stückchen schnitt. Dann kochte ich das Risotto so, wie meine Ausbilderin es mir gezeigt hatte. Nach dem Essen räumten wir gemeinsam die Küche auf, haben Staub gesaugt und den Boden gefegt. Ich konnte danach eine Pause machen. Nach der Pause putzte ich mein eigenes Bad und verbrachte anschliessen noch etwas Zeit mit Nevio, bevor ich draussen im Stall helfen ging. Nach den Arbeiten draussen, assen wir alle gemeinsam zu Abend und redeten über verschiedene Dinge.

 

Mittwoch, 31.08.2016

Heute hatte ich Schule. Wir, die Halbklasse A, hatten am Morgen die Fächer „Selbstversorgung“ und „Kochen“. In der Selbstversorgung stand das Thema „Sterilisieren“ im Vordergrund. Wir sterilisierten verschiedene Früchte und Gemüsesorten. Im Kochunterricht bereiteten wir für alle Schinkengipfeli mit Gemüsesalat zu und als Dessert gab es ein „Beeri-Frappé“. Wir assen alle gemeinsam und tauschten uns in lockeren Unterhaltungen über den Tag aus. Am Nachmittag hatten wir das Fach „ABU“ (Allgemeinbildender Unterricht) wo wir die Thematik „Kommunikation“ bearbeiteten. Nach einer Pause bekamen wir unsere Lehrbücher und stiegen in das Fach Mathematik ein. Wir behandelten das Thema „Dezimale und nicht dezimale Einheiten“ Ich ging nach einem langen Tag mit einem guten Gefühl nachhause.

 

Donnerstag, 01.09.2016

Ich begann heute wie jeden Morgen mit dem Frühstück. Danach räumte ich den Tisch ab und brachte etwas Ordnung in die Küche. Danach machte ich mich auf „Die Runde“, die beinhaltet, dass man in jedem Zimmer die Betten macht, die Fenster öffnet und einmal gut den Raum durchlüften lässt. Als ich damit fertig war, putzte ich das Bad im oberen Stock und machte mich zusammen mit Nevio auf den Weg, seine Schwester Elina vom Kindergarten abzuholen. Wir gingen zusammen nach Hause und assen zu Mittag.

Nachdem die Küche sauber war, ging ich in die Pause und kümmerte mich am Nachmittag um die Kinder. Ich bastelte mit ihnen und später ging ich in den Stall helfen. Nach der Stallarbeit machten ich und meine Ausbilderin Spiegeleier zum Abendessen.

Freitag, 02.09.2016

Heute ging ich wieder runter zum Frühstück und danach auf die tägliche Runde. Dann säuberte ich die Hühnereier für die „Direktvermarktungsbestellung“. Nachher goss ich die Pflanzen und musste schon bald anfangen das Mittagessen zu kochen. Es gab Gnocchi mit selbstgemachter Tomatensauce und Salat. Ich hatte meine Pause schon am Morgen gemacht um mich am Nachmittag voll und ganz auf Elina zu konzentrieren. Wir misteten gemeinsam den Hühnerstall aus und machten danach selbstgemachtes Apfelmus aus Gravensteiner Äpfeln. Um halb sechs Uhr abends packte ich meine Sachen zusammen und fuhr mit dem Töffli nach Hause.

 

 

 

 

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  • Letzte Änderung am Sonntag, 18 September 2016 13:24

2 Kommentare

  • Kommentar-Link Kunz Barbara Freitag, 30 September 2016 21:23 gepostet von Kunz Barbara

    Liebe Annik
    Chapeau! Sehr informativer und interessanter Blog, super gemacht!

    Liebe Grüße und " bis gli" ?
    Barbara

  • Kommentar-Link Ch. Bühler Montag, 26 September 2016 06:31 gepostet von Ch. Bühler

    Liebe Annik,

    Deine Tage sind sehr ausgefüllt und abwechslungsreich und lehrreich! Ich wünsche dir viel gutes Gelingen und viel Freude!

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