Tagebuch Debora Gerber

  • Sonntag, 06 November 2016 15:51

Debora Gerber beschreibt ihre Woche bei Claudia Schüpbach in Mirchel.

Montag, 17.10.2016

Mein Tag fängt um 07.45 Uhr mit dem Frühstück an. Die Kinder sind schon wach und sitzen am Tisch. Nach dem Frühstück räume ich die Küche auf und mache die Betten der Kinder und meines.
Heute haben wir Putztag. Ich putze die ganze Wohnung nach einem fixen Plan. Ungefähr um 11.15 Uhr fange ich mit dem Kochen an. Wir haben einen Monatsmenüplan, den ich anfangs vom Monat immer mit meiner Chefin bespreche. Wir schauen dann zusammen die unterschiedlichen Zubereitungsarten an und schauen, was ich schon etwas besser kann und an was ich noch arbeiten muss. Den nächsten Monatsmenüplan darf ich selber zusammenstellen. Am Nachmittag geht es mit dem Putzplan weiter. Das Abendessen bereitet entweder meine Chefin oder ich zu, danach erledige ich noch diverse Arbeiten und dann habe ich um 18.45 Uhr Feierabend.

Dienstag, 18.10.2016
Am Morgen bespreche ich mit meiner Chefin den Vormittag. Sie schreibt mir auf, was ich nach dem Aufräumen und Reinigen der Küche und dem Betten machen zu tun habe. Sie zeigt mir, wie ich richtig und gründlich die Fenster putze. Das ist meine Hauptaufgabe des Tages.
Als erstes hänge ich die Wäsche auf und bügle anschliessend. Danach kommt das Fensterputzen dran. Um 11.15 Uhr fange ich mit dem Kochen an. Es stehen Kotelett’s, Gemüse und Reis auf dem Menüplan. Am Nachmittag putze ich die Fenster weiter. Im Laufe des Nachmittags bekommen wir noch Besuch von einem Nachbarsjungen, der zu uns spielen kommt. Darüber freuen sich unsere drei Jungs sehr. Am Abend kümmert sich meine Chefin um das Abendessen. Ich räume die Küche auf und verrichte noch diverse Arbeiten. Dann habe ich Feierabend.

Mittwoch, 19.10.2016:

Heute ist Schule in Langenthal auf dem Waldhof angesagt. Ich stehe um 05.30 Uhr auf und frühstücke. Um 06.30 Uhr fahre ich mit dem Velo nach Zäziwil an den Bahnhof.
Um 08.30 Uhr fängt unser Unterricht an. Wir haaben heute zuerst Klassenstunde und dann kochen, wir lernen heute eine neue Zubereitungsart, das Schnellbraten. In der Selbstversorgung nehmen wir durch, wie man die Vitamine am besten in den Lebensmitteln behalten kann und wie man sie schnell verliert. Das finde ich sehr spannend.
Am Nachmittag haben wir Allgemeinbildung und einen Mathematik Test.
Um 16.30 Uhr ist die Schule vorbei und ich fahre mit meine Schulkolleginnen nach Hause.
Zuhause angekommen, gibt’s Abendessen. Am Montag ist bei uns ein Kalb bereits im
7. Monat zur Welt gekommen. Es ist gesund und es geht ihm gut.
Das lustigste war an diesem Tag, dass mein Chef das Kälblein über die Schulter nahm und es in die Wohnung trug. Das war sehr lustig. Es war ein sehr anstrengender Tag und ich gehe früh zu Bett.

Donnerstag, 20.10.2016:
Heute Morgen habe ich wie gewohnt den Tag mit meiner Chefin besprochen und den Kehr gemacht. Für mich hat heute die grösste Priorität zu lernen, wie man gebrannte Creme zubereitet. Sehr spannend und lernreich ist für mich das Karamellisieren des Zuckers und aufzupassen, dass der Zucker beim Rösten nicht bitter wird. Ich finde es ist ein grossartiges Phänomen, dass sich der Zucker so verändern kann, wenn Hitze und Flüssigkeit dazukommt.
Nach dem ich die Creme fertiggemacht habe, gehe ich mit den drei Jungs eine Runde spazieren. Das tut uns allen gut.
Am Nachmittag mache ich noch eine Geburtstagstorte für die Familie. Das macht mir sehr viel Spass.

Freitag, 21.10.2016:
Heute habe ich sehr viel mit dem „Träumen im Stroh“ (Schlafen im Stroh) zu tun, welches wir auf unserem Bauernhof anbieten. Meine Aufgaben sind meistens, die Schöpfli zu putzen, den Schöpfli-Unterstand und die Kissen und Decken für die Gäste herzurichten. Wir bieten auch romantische Nächte zu zweit auf dem Hof an, das richte ich meistens mit meiner Chefin ein.
Auch habe ich einmal das Frühstück für die Gäste hergerichtet, Frühstückseier gekocht und die Käse und Fleischplatte hergerichtet.
Wir bieten den Gästen immer einen Willkommenstrink an. Dabei ist meine Aufgabe die Gläser zu polieren und den Drink herzurichten.
Heute fülle ich die Getränkebar und die Kühlschränke auf. Das machen wir immer, wenn wir neue Gäste empfangen. Ich muss für den Gästekiosk noch Bretzel auffüllen und die Menge und die Daten des Materials kontrollieren. Danach ist es meine Aufgabe, das Nötigste im Haus zu putzen, weil die Familie am Sonntag eine Geburtstagsparty feiern wird.
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  • Letzte Änderung am Sonntag, 06 November 2016 16:46

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