Tagebuch Marina Bärtschi

  • Samstag, 23 September 2017 12:45

Marina Bärtschi beschreibt ihre Woche bei Monika Tellenbach in Pieterlen

 

Montag, 11. September 2017

Heute Morgen um 07:15 Uhr begann mein Tag. Ich tischte das Frühstück auf während Monika und Urs die drei Kinder weckten und anzogen. Fertig mit dem Essen, räumte ich das Frühstück ab. Wie immer am Montag war unser Wäschetag. Ich hängte 3 Trommeln Wäsche auf und wieder ab, ehe ich sie bügelte und faltete. Ina, die jüngste Tochter, kann mir immer sehr gut dabei helfen. Mit dem angebrochenen Vormittag wussten wir genau was machen. Wir backten einen Russischen Zupfkuchen, ehe wir dann das Mise-en-place für das Mittagessen vorbereiteten. Dies war ein bisschen speziell, weil wir in einem Kessel auf dem Feuer kochten, um das vorgesehene Essen für den Ferienpass erstmals zu testen. Nach dem Essen und dem Aufräumen der Küche hatte ich 1 Stunde 15 Minuten Mittagsruhe. Am Nachmittag spielte ich noch ein bisschen mit Ina und backte später noch Meringues. Zum Abendessen gab es ein Birchermüesli mit vielen Früchten. Ich reinigte noch die Küche und schon war mein Tag zu Ende.

 

Dienstag, 12. September 2017

Heute Morgen war Tagwache wie gestern. Jedoch arbeitete Monika heute den ganzen Tag auswärts und ich war somit teilweise mit den Kindern alleine. Am Vormittag reinigte ich Gang und Küche gründlich. Das Menu von heute: zur Vorspeise Lauch-/Griesssuppe, als Hauptspeise: Käse- und Apfelkuchen. Nach meinem Mittag reinigte ich das WC und spielte noch ein bisschen mit Ina - wir hatten einen Riesenspass. Später fing ich bereits an, die Kartoffeln zu waschen und sie im Dampfkochtopf zu dämpfen. Das hatte ich erst einmal zuvor gemacht, und sie brauchten ein bisschen länger als geplant. Deshalb hiess es schon bald ,,UU si die heiss’’. Als wir fertig waren mit dem Essen, räumte ich wiederum die Abwaschmaschine ein und reinigte die Küche fertig. Danach spielte ich noch mit den Kindern auf dem Örgeli, das ist immer ein grosser Spass. So ging mein Tag zu Ende und ich ging noch ein bisschen Tagebuch schreiben, ehe ich schlafen ging.

 

Mittwoch, (Schule) 13. September 2017

Um 05:45 Uhr klingelte mein Wecker. Ich machte mich bereit, ging frühstücken und um 06:40 Uhr lief ich dann los. Mein Zug fährt um 07:00 Uhr in Pieterlen ab. In Solothurn steige ich dann um in den Bus, der bis nach Herzogenbuchsee fährt. Dort nehme ich wieder den Zug bis nach Langenthal. Hier am Bahnhof treffe ich jeweils die fast komplette Klasse. Da wird es oft schon schön laut. Von hier gehen wir mit dem Bus Richtung Spital, Waldhof. Spätestens auf dem Waldhof sind wir dann alle vereint. Wir sind eine Klasse von 23 Jugendlichen, aufgeteilt in Halbklassen. Wir hatten heute zuerst Konfitüre gekocht und später einen Test geschrieben, da waren alle fürchterlich aufgeregt. Danach begaben wir uns bereits in die Küche und studierten das Menu. Dieses lautete: gefüllte Zucchini in Tomaten, Salat und zum Dessert Blaubeermuffins. Ich machte heute den Salat und half dann Lea und Elena, meinen Kochpartnerinnen, den Rest fertig zu kochen. Nach dem Mittagessen mit der ganzen Klasse hatten wir am Nachmittag ABU (Allgemein bildender Unterricht). Da unsere eigentliche ABU-Lehrerin Frau May krank war, hatten wir mit Frau Gabi die Lektionen. Nach der Schule müssen wir uns immer ein bisschen beeilen, damit wir pünktlich den Bus nach Langenthal erwischen. Dort trennten sich unsere Wege wieder. Ich ging in Richtung Oensingen, Wangen an der Aare und Solothurn nach Pieterlen. Wenn ich dann bei Tellenbachs ankomme, esse ich noch mein Abendessen und mache etwa um 19:00 Uhr Feierabend.

 

Donnerstag, 14. September 2017

Heute waren Monika und Milena krank, deshalb bereitete ich viel vor, damit ich nicht in Stress kam. Nach dem Frühstück schälte ich deshalb bereits die Kartoffeln für das Mittagessen. Danach durfte ich mit Ina ins Singen, wir hatten einen Riesenspass. Als wir wieder zurückkamen, begann ich mit den vorbereiteten Kartoffeln Rösti zu machen. Dazu briet ich zusammen mit Monika noch das Rindsgeschnetzelte. Anschliessend machte ich den Tomatensalat und einen grünen Salat. Kurz vor dem Mittagessen, als wir alles bereit hatten, konnte ich noch schnell den Zopfteig vorbereiten, um ihn nach dem Mittag zu flechten. Während die ,,Züpfe’’ aufging, konnte ich noch, wie jeden Donnerstagnachmittag, mein Zimmer reinigen. Als der Zopf etwa um 15:00 Uhr im Ofen war, durfte ich noch ein Cake herstellen. Zum Abendessen konnte ich bereits die Dampfnudeln vorbereiten. Ich ergänzte diese mit einer Vanillesauce. Später schnitten wir noch Birnen für den Trockner. Kurz vor dem ,,Znacht’’ räumten wir das Wohnzimmer um und reinigten es. So ging auch dieser Tag zu Ende.

 

Freitag 15. September 2017

Zu Beginn des Tages nahmen wir alle gemeinsam das Frühstück ein, ehe ich noch eine Trommel Wäsche aufhängte. Anschliessend kochte ich das Quinoa und liess es quellen. Da wir gestern keine Zeit für das wöchentliche Gespräch fanden, haben wir dies heute nachgeholt. Wie immer freitags, wischte ich vor dem Haus und die Kellertreppe. Im Verlauf des Vormittages habe ich Milena noch aus einem Buch vorgelesen und das Kinderzimmer aufgeräumt. Anschliessend war bereits Zeit für das Mittagessen. Es gab Burger mit Quinoaplätzli, Tomaten, Gurken und Randensalat. Da die Familie am Abend Besuch erwartete, wusch und schnitt ich noch zwei ,,Höitli’’ Salat. Anschliessend saugte ich alle Böden und reinigte sie mit dem Mopp. Für den Solothurn-Märit am Samstag packte ich mit Monika das UrDinkel Kernotto und Quinoa ab und stellte es in die Märit-Körbe. Um 16:30 Uhr hatte ich Feierabend und konnte meine Heimreise antreten.

Dies war meine Woche vom 11.9.17- 15.9.17. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr habt einen ordentlichen Einblick in meine Zeit bei der Familie Tellenbach bekommen.

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  • Letzte Änderung am Samstag, 23 September 2017 12:58

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